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Pfarre
Oberlaa Ober-Laaer-Platz 3 1100 Wien |
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Pfingsten Das Pfingstfest ist ein bewegliches Fest im Jahreskreis. Es wird 50 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert. Gott schickt 50 Tage nach der Auferstehung seines Sohnes seinen Geist auf die Jünger herab. Er schafft somit eine unmittelbare Verbindung zu den Menschen. Man könnte den heiligen Geist als die Liebe zwischen Gott Vater und Gott Sohn verstehen, als das Bindeglied zwischen Himmel und Erde. Der Geist Gottes wird in der Bibel durch Tauben oder Feuerzungen symbolisiert. Im 6. Jahrhundert wurde eine Taube zum Pfingstsymbol des Hl. Geistes gewählt. Der Ursprung für das Pfingstfest steht in der Apostelgeschichte.
Es wird beschrieben, dass sich am 50. Tag nach Ostern die Jünger
in einem Haus versammelten. Dort empfingen sie die Gabe des heiligen Geistes.
Dieser befähigte sie etwa, andere Sprachen zu verstehen. Die Pilger,
die zum Wochenfest aus verschiedenen Ländern nach Jerusalem kamen,
waren bestürzt, da jeder den anderen in seiner eigenen Sprache sprechen
hörte. Auf vielen kirchlichen Bildern finden wir die Abbildung
des hl. Geistes in Form einer Taube, die auf die Menschen herabkommt.
In ländlichen Gebieten ist das Pfingstfest auch ein Frühlingsfest.
Häuser werden geweißt und Birkenzweige an Türen und Fenstern
angebracht. Traditionell werden um Pfingsten die Firmungen in den einzelnen Pfarren abgehalten. In Oberlaa findet die Firmung alle 2 Jahre statt und wird heuer am 1. Mai von Weihbischof Dr Helmut Krätzl vorgenommen.
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